Warum ON7 keine Vermittlungsprovision von Azubis nimmt
Viele Auslandsagenturen verlangen Tausende Euro Vermittlungsgebühren und treiben Talente in die Schuldenmigration. ON7 geht den umgekehrten Weg: Unsere Kunden sind die Unternehmen, nicht die Bewerber:innen - die zahlen keinen Cent. Fairness ist dabei nicht nur Ethik, sondern auch wirtschaftlich die bessere Entscheidung.
Wir verdienen kein Geld mit Träumen
In Marokko, Indien, den Philippinen oder Vietnam klingt Deutschland für viele junge Menschen wie ein Versprechen. Ein sicherer Job, eine Ausbildung, geregeltes Einkommen, eine Zukunft. Doch der Weg dorthin ist oft teuer - zu teuer.
Viele Agenturen im Ausland verlangen Vermittlungsgebühren von mehreren Tausend Euro. Pflegekräfte, Azubis und Fachkräfte nehmen Kredite auf, verkaufen Eigentum oder verschulden sich bei Familienmitgliedern. Was als Aufbruch beginnt, wird zur finanziellen Falle.
Eine Untersuchung der International Labour Organization zeigt: Weltweit zahlt mehr als die Hälfte aller Arbeitsmigrant:innen illegale oder überhöhte Vermittlungsgebühren, oft zwischen 3.000 und 10.000 Euro (Quelle: ILO, 2023).
Diese Praxis widerspricht nicht nur internationalen Arbeitsstandards, sondern auch dem, was faire Migration ausmacht: Chancengleichheit und Würde.
Das System der Schuldenmigration
Das gängige Modell funktioniert nach einem simplen, aber problematischen Prinzip: Die Kosten für Vermittlung und Unterlagen werden den Bewerber:innen aufgebürdet - oft bevor überhaupt ein Vertrag existiert.
Auf den Philippinen berichten Pflegekräfte, dass sie bis zu 8.000 Euro zahlen müssen, um an einem „Deutschlandprogramm“ teilnehmen zu dürfen (Quelle: OSF, 2021). In Indien verlangen private Sprachschulen und Vermittler zusätzliche „Sicherheitsgebühren“ von bis zu 5.000 Euro für Jobgarantien, die sich später als nicht existent herausstellen.
Das Resultat: junge Talente starten ihren Weg nach Deutschland mit Schulden, Unsicherheit und Enttäuschung. Viele geraten in Abhängigkeit von Vermittlern oder Arbeitgebern, weil sie das Geld irgendwie zurückzahlen müssen.
Warum ON7 einen anderen Weg geht
Wir haben uns von Anfang an gegen dieses Modell entschieden. Denn wer Migration als Zukunftsprojekt ernst meint, kann sie nicht auf dem Rücken derer finanzieren, die sie wagen.
Unser Prinzip ist einfach: Die Unternehmen sind unsere Kunden - nicht die Talente. Bewerber:innen zahlen bei ON7 keinen Cent für die Vermittlung.
Wir verdienen nicht am Traum, sondern an der Umsetzung. Unser Auftrag ist, faire Strukturen zu schaffen, die Talente und Arbeitgeber nachhaltig verbinden - ohne finanzielle Hürden, ohne Zwischenhändler, ohne falsche Versprechen.
Verantwortung statt Vermittlung
Wir von ON7 verstehen Recruiting nicht als Geschäftsmodell, sondern als Verantwortung. Wir begleiten Menschen auf einem der wichtigsten Wege ihres Lebens - den Schritt in ein neues Land, einen neuen Beruf, eine neue Kultur.
Dabei übernehmen wir alle Schritte:
- Vorbereitung durch vertraglich gebundene Sprachschulen und eigene Standorte wie die Oncademy in Tanger.
- Digitale Steuerung des gesamten Prozesses über die ON7-Plattform - von der Bewerbung bis zum Visum.
- Transparenz über alle Schritte: Bewerber:innen sehen jederzeit, wo sie stehen und welche Unterlagen fehlen.
Für Unternehmen entsteht dadurch ein klar strukturierter, fairer Prozess - und für Talente ein sicherer Start ohne Schulden oder Risiken.
- Bewerber:innen tragen die Kosten - oft vor jedem Vertrag
- Vermittlungsgebühren von mehreren Tausend Euro
- Kredite, verkauftes Eigentum, Abhängigkeit von Vermittlern
- Start mit Schulden, Unsicherheit und Enttäuschung
- Unternehmen sind die Kunden - Talente zahlen keinen Cent
- Verdienst an der Umsetzung statt am Traum
- Vertraglich gebundene Sprachschulen und eigene Standorte
- Sicherer Start ohne Schulden, Zwischenhändler oder Risiken
Die ökonomische Logik der Fairness
Fairness ist nicht nur eine moralische Entscheidung, sondern auch eine wirtschaftlich sinnvolle. Wer Fachkräfte fair behandelt, bindet sie langfristig.
Laut einer Studie von Deloitte bleiben 76 Prozent der internationalen Fachkräfte deutlich länger in ihrem Unternehmen, wenn der Rekrutierungsprozess transparent und fair verläuft (Quelle: Deloitte, 2023).
Ein Schuldenstart dagegen schafft Misstrauen, Frust und Fluktuation - ein Risiko, das sich kein Arbeitgeber leisten kann.
Mit ON7 werden Unternehmen zu Partnern, nicht zu Abnehmern. Sie investieren in Qualität, nicht in Zufall. Das schafft Vertrauen - und macht Migration planbar.
Internationale Fachkräfte planbar rekrutieren
Für uns ist Recruiting kein Geschäftsmodell - sondern Verantwortung
Migration ist kein Markt, sondern eine Menschheitsaufgabe. Wer sie als Geschäft versteht, riskiert, Vertrauen und Werte zu zerstören.
ON7 steht für ein Modell, das zeigt: Digitalisierung und Ethik schließen sich nicht aus. Transparenz, Fairness und Qualität können Hand in Hand gehen - wenn man sich traut, das alte System zu verlassen.
Wir verdienen kein Geld mit Träumen. Wir investieren in Menschen.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Wer Fachkräfte fair und schuldenfrei nach Deutschland holt, bindet sie langfristig: Ein transparenter Prozess senkt Misstrauen, Frust und Fluktuation
- Risiken, die ein Schuldenstart erst erzeugt. Unternehmen, die ON7 als Partner statt als Abnehmer verstehen, investieren in Qualität statt in Zufall und machen internationale Migration planbar.