Spotlight ON: 7 Fragen an Ardita Krasniqi Rufati
Von Nordmazedonien nach Deutschland - zwischen Heimweh, neuen Chancen und Tomaten aus dem Nachbargarten
Ardita Krasniqi Rufati stammt aus Nordmazedonien und wurde im Kosovo geboren. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern entschied sie sich, nach Deutschland zu ziehen - für mehr Sicherheit, neue Chancen und ein besseres Leben. „Hier gibt es mehr Sicherheit, die Menschen haben mehr Rechte und es ist einfacher, Arbeit zu finden,“ sagt sie.
1️⃣ Woher kommst du - und warum hast du dich entschieden, nach Deutschland zu gehen?
Ich komme aus Nordmazedonien und bin im Kosovo geboren. Wir haben uns entschieden, nach Deutschland zu kommen, um ein besseres Leben zu haben. Hier gibt es mehr Sicherheit, die Menschen haben mehr Rechte und es war einfacher, Arbeit zu finden. Vorher war ich Köchin in Mazedonien und habe viel italienisch und traditionell gekocht.
2️⃣ Was ist dein Job bei McDonald’s - was machst du aktuell?
Ich arbeite in der Küche und bereite die Menüs vor. Das gefällt mir sehr, weil ich schon immer gerne gekocht habe - das gibt mir ein Stück Heimat, egal wo ich bin.
3️⃣ Was war für dich das Schwierigste: Sprache, Kultur oder Heimweh?
Heimweh war das Schwierigste. Ich war vorher schon einmal in Dortmund zu Besuch bei Familienmitgliedern, und das hat mich überzeugt, auch hierher zu kommen. Mittlerweile fühle ich mich hier wie an meinem zweiten Zuhause. Ich habe das Gefühl, dass ich hierher gehöre.
4️⃣ Wie reagieren Menschen in Deutschland auf dich als Ausländerin - eher offen oder distanziert?
Überwiegend positiv. Zum Beispiel haben wir einen Nachbarn, von dem ich zuerst dachte, er sei sehr streng. Dann haben wir mit ihm gesprochen, und er hat uns direkt Tomaten aus seinem Garten geschenkt. Alle Menschen grüßen sich und sind sehr nett. Ich habe bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. Die Deutschen achten aber stark darauf, ob man Deutsch spricht - da ich die Sprache konnte, war das kein Problem.
5️⃣ Gab es Momente, in denen du dir gedacht hast: „Warum habe ich das gemacht?“
Bis jetzt zum Glück noch nicht. Ich fühle mich wohl hier. Ich habe Arbeit, meine Kinder sind hier und mein Mann auch. Wenn ich abends nach Hause komme und sehe, dass meine Kinder lachen und sich sicher fühlen, weiß ich: Es hat sich gelohnt.
6️⃣ Was hat ON7 dir auf deinem Weg besonders erleichtert - und gibt es etwas, das wir noch besser machen könnten?
Es war sehr leicht für uns, durch den gesamten Prozess zu kommen. Die Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit, und bei allen Fragen wurde uns schnell geholfen. Mit einer albanischen Agentur hatten wir zuvor ganz andere Erlebnisse. Ich hatte das Gefühl, sie waren korrupt und wollten Geld von uns, damit sie mit uns arbeiten.
7️⃣ Welche Ziele oder Träume hast du für die Zukunft in Deutschland?
Mein Ziel ist es, für meinen Mann und meine Kinder ein gutes Leben zu haben. Hier können meine Kinder in eine gute Schule gehen und ihre Träume erfüllen.
Arditas Geschichte zeigt, wie wichtig Vertrauen und Begleitung für einen gelungenen Neustart sind. Mit Offenheit, Engagement und Unterstützung durch ON7 hat sie ihren Platz in Deutschland gefunden. Für uns ist es inspirierend zu sehen, wie Familien wie die von Ardita in Deutschland Wurzeln schlagen - Schritt für Schritt, mit Herz und Mut.
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