Wir bauen keine App. Wir bauen Fachkräftemigration.
Mehr als ein digitales Produkt
Wenn über ON7 gesprochen wird, fällt oft das Wort „Plattform“. Und ja - technisch gesehen stimmt das. Doch wer genau hinsieht, erkennt: Es geht nicht nur um Software, sondern um Systemveränderung.
Die ON7-Plattform ist nur das sichtbare Interface. Dahinter steckt ein komplexes Zusammenspiel aus Visa-Prozessen, Sprachausbildung, Anerkennung, Integration und Arbeitgeber-Matching. Jedes Element greift ineinander, digital vernetzt und datenbasiert gesteuert.
Das Ziel ist nicht, Fachkräfte schneller zu „vermitteln“. Das Ziel ist, Migration planbar, transparent und fair zu gestalten - für alle Beteiligten.
Warum Deutschland kein weiteres Recruiting-Tool braucht
Der Fachkräftemangel ist nicht nur ein Softwareproblem. Deutschland leidet an fehlender Struktur. Zwischen Anerkennungsstellen, Botschaften, Sprachschulen und Arbeitgebern existieren Brüche - bürokratische Lücken, die Prozesse verzögern und Vertrauen zerstören.
Laut Bundesagentur für Arbeit dauert es im Durchschnitt 271 Tage, um eine offene Pflegestelle zu besetzen. In anderen Sektoren, etwa Logistik oder Handwerk, sind es zwischen 180 und 240 Tagen (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 2024).
Jede Verzögerung kostet Geld, Motivation und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen verlieren Aufträge, während Fachkräfte in Warteschleifen verharren.
Eine App allein kann das nicht lösen. Eine neue Infrastruktur schon.
ON7 als neues Rückgrat der Migration
Wir denken Migration wie ein modernes Logistiksystem: klar strukturiert, digital gesteuert, international vernetzt.
Wo früher analoge Prozesse und Papierformulare dominierten, schafft ON7 Standardisierung und Echtzeit-Transparenz.
- Self-Onboarding: Fachkräfte steuern ihren gesamten Migrationsprozess selbst, von der Bewerbung bis zur Visavorbereitung.
- Visa-Manager: Automatisierte Dokumentenprüfung und Statusübersicht für Bewerber:innen und Arbeitgeber.
- Vakanz-Management: Unternehmen behalten Planungssicherheit und können Prozesse parallel steuern.
- Sprachqualifizierung: Durch vertraglich gebundene Partnerschulen und eigene Standorte - wie die Oncademy in Tanger - werden Qualitätsstandards gesichert und Fortschritte messbar.
- Integration und Nachverfolgung: Alle Beteiligten - von Sprachschule bis Arbeitgeber - bleiben über einheitliche Schnittstellen verbunden.
So entsteht ein durchgängiges System, das Migration erstmals skalierbar macht, ohne Fairness und Qualität zu opfern.
Digitalisierung als Infrastruktur, nicht als Produkt
Die Digitalisierung der Fachkräftemigration ist kein Selbstzweck. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Deutschland überhaupt noch wettbewerbsfähig bleibt.
Laut KOFA fehlen aktuell 1,7 Millionen Fachkräfte, bis 2035 könnten es über 7 Millionen werden (Quelle: KOFA, 2024). Gleichzeitig liegt die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Visa weltweit bei über sechs Monaten (Quelle: IOM, 2023).
Diese Schere kann nur geschlossen werden, wenn Prozesse nicht nur digitalisiert, sondern neu gedacht werden. ON7 versteht Digitalisierung als Infrastruktur - als Fundament, auf dem verlässliche, faire Migration überhaupt erst möglich wird.
Keine Software für Jobs - sondern ein System für Chancen
Der Unterschied zu klassischen Plattformen ist grundlegend. ON7 ist keine App für Jobs, keine Vermittlungsplattform und kein digitaler Lebenslauf-Service.
Die Technologie dient einem größeren Ziel: dem Aufbau eines Ökosystems, das Fachkräfte und Unternehmen verbindet, bevor die ersten Verträge unterschrieben sind.
Das bedeutet:
- Sprachförderung beginnt im Herkunftsland.
- Arbeitgeber sehen den Qualifikationsstand in Echtzeit.
- Behördenprozesse laufen parallel, nicht nacheinander.
So wird aus „Recruiting“ echte Migrationssteuerung - transparent, effizient und menschlich.
Fairness als Designprinzip
Was ON7 vom klassischen Auslandsrecruiting unterscheidet, ist die Haltung. Es gibt keine Vermittlungsgebühren für Fachkräfte. Keine Abhängigkeit von Drittagenturen. Keine Schuldenfallen.
Alle Partner - Sprachschulen, Arbeitgeber, Behörden - sind über klare Standards und vertragliche Rahmenbedingungen eingebunden. Jede:r Beteiligte weiß, welche Schritte folgen, welche Dokumente fehlen und wann ein Einsatz möglich ist.
Das ist digitale Ethik in der Praxis: Technologie, die Vertrauen schafft, statt Unsicherheit zu erzeugen.
Die Zukunft der qualifizierten Migration
Die Welt verändert sich - Arbeitsmärkte, Klimapolitik, Demografie. Migration ist keine Option mehr, sie ist Notwendigkeit. Doch sie braucht Strukturen, die global denken und lokal funktionieren.
ON7 verbindet beides: internationale Skalierbarkeit mit lokaler Verlässlichkeit. Was nach Tech aussieht, ist in Wahrheit Infrastruktur für gesellschaftliche Stabilität.
In einer Zeit, in der Algorithmen Jobs ersetzen, schafft ON7 Jobs, die bleiben - weil sie Beziehungen, Kompetenz und Verantwortung verbinden.
Wir bauen Brücken
Wir sind kein Start-up, das nur Software verkauft. Wir sind ein Infrastrukturprojekt für die Zukunft der qualifizierten Migration.
Die Plattform ist das sichtbare Werkzeug - das eigentliche Produkt ist Vertrauen. Vertrauen in Prozesse, in Standards, in Menschen.
Wir bauen nicht nur eine App. Wir bauen Fachkräftemigration!
Keine Software - sondern Brücken.
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